Volker Wissing: Balance halten in einer komplexen Welt

Balance halten in einer komplexen Welt

Grußworte von Dr. Volker Wissing

In seinem Grußwort ging der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister auf die Herausforderungen ein, „die Balance zu halten in einer komplexen und verflochtenen Welt“. Die Entwicklungen in den verschiedenen Ländern der Welt zeige, dass die „Geopolitik ebenfalls zerbrechlich sei“ und bezog sich damit auf die Sanddorn-Balance-Performance zuvor. Ein bestes Beispiel dafür, dass die richtige Balance gefunden werden müsse, sei der BREXIT. „Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass man beliebig aus der EU austreten kann“, so der Minister. Andererseits ist Großbritannien viertgrößter Handelspartner der EU. Es muss das richtige Maß gefunden werden, da „es keinen handelspolitischen Scherbenhaufen geben“ darf. EU bedeute für den Minister, dass Staaten Verantwortung übernehmen. Der Hinweis darauf, dass andere Länder „ihre Hausaufgaben machen sollen“ ist eine schlechte Metapher, vielmehr sei es Zeit für eine neue Verantwortungsethik.

„In der politischen Diskussion darf man einen eigenen Standpunkt haben, um anderen eine Orientierung zu geben. Es darf aber nicht zur Hetze werden.“ Volker Wissing

Mit Blick auf die wirtschaftliche Diskussion in Deutschland sprach sich Volker Wissing unter anderem für die steuerliche Forschungsförderung aus, würdigte die Investitionen der Chemie-Unternehmen im Rahmen der Energiewende und unterstrich, dass das EEG als „Brückenlösung“ zeitlich begrenzt sein müsse. Im anschließenden Dialog mit den Unternehmern gab es einen intensiven Austausch zu Bürokratie, Brexit, Steuerquote und der Akzeptanz der Industrie.

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