Lehrer besuchen Boehringer-Ingelheim

Für Lehrer: Einblick in die Wirtschaft

Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim zählt heute zu einem der 20 weltweit größten Pharmaunternehmen. Über 47.000 Mitarbeiter arbeiten in 146 verbundenen Unternehmen weltweit. Begonnen hatte alles 1885, als das Unternehmen als Weinsteinfabrik gegründet wurde. Hergestellt wurden Wein- und Milchsäure für Backpulver und Brauselimonade. Forschung und Innovationen waren von Beginn an die Treiber für das Wachstum des Unternehmens.

„Die ‚Wirtschaft’ bekommt ein Gesicht durch Seminare wie dieses. Das Wissen, dass wir hier erhalten, ist für unsere Arbeit in den Schulen sehr wertvoll.”

Für solch einen Erfolg müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Zum einen benötigt das Unternehmen die passenden Mitarbeiter. Heike Krafft, tätig im Ausbildungsmarketing von Boehringer Ingelheim, stellte die Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb vor. Gleichzeitig ging sie auf die Anforderungen ein, die an die Auszubildenden gestellt werden. Dass andererseits auch das Unternehmen gute Voraussetzungen schaffen muss, um für die Mitarbeiter attraktiv zu sein, hat Boehringer bereits früh verstanden. Das zeigt ein Blick in die Geschichte: Der Gründer des Unternehmens, Albert Boehringer, schuf 1902 eine Betriebskrankenkasse. Bereits 1907 folgte ein Unterstützungsfonds für Mitarbeiter im Ruhestand und 1912 eine betriebliche Altersversorgung.
Alles Maßnahmen, die in der jeweiligen Zeit eher unüblich waren. Und auch heute erhalten die Mitarbeiter die bestmögliche Unterstützung, zum Beispiel in der Gesundheitsvorsorge.

Social Media schafft Transparenz

Smartphones oder Handys – auch wenn die Begriffe variieren, sind die kleinen Helfer mit all den nützlichen Apps aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Der Gebrauch schafft Transparenz auf verschiedenen Ebenen – zum Nutzen der Verbraucher und auch der Unternehmen. Die Vermittlung der notwendigen Medienkompetenz ist neben dem Bildungsauftrag eine wesentliche Aufgabe in den Schulen geworden. So machen die sozialen Medien die Unternehmen transparenter, da deren Produkte und Arbeitsbedingungen öffentlich bewertet werden. Das wiederum hat Einfluss auf die Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmen, aber auch auf das Kaufverhalten der Kunden. Wichtig ist aber zu wissen, wer bewertet und warum. Denn auch Bewertungen können vom Gedanken des Marketing geleitet sein.

Wechselspiel zwischen Nutzern und Wirtschaft

Andererseits gibt jeder Einzelne durch sein Nutzungsverhalten mit dem Smartphone und in den sozialen Medien Informationen preis. Und das kann wirtschaftlich genutzt werden. Eine Vision sind zum Beispiel Navigationsgeräte, die bei der Umleitung um den Stau gleichzeitig eine notwendige Pause beim Lieblingsrestaurant des Fahrers berücksichtigen. Der Besitzer des Restaurants bezahlt nicht mehr für Anzeigen – er bezahlt dafür, dass potentielle Kunden direkt vor seine Tür geleitet werden.

Lehrer besuchen Boehringer-Ingelheim
Person schaut auf Tablet
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