Der erste Eindruck zählt. Im persönlichen Gespräch oder am Telefon macht sich jeder in den ersten Sekunden ein Bild des Gegenübers. Stimme und Erscheinungsbild prägen maßgeblich dieses Kennenlernen. Schnell entscheiden wir, ob die Person sympathisch ist, kompetent und dynamisch – oder auch nicht. Die gedankliche Schublade geht auf und der Gegenüber ist eingeordnet. Eine zweite Chance auf eine Korrektur gibt es nur schwer. Doch was macht uns und damit diesen ersten Eindruck aus? Wer bin ich und was bewirke ich in diesem Unternehmen? Diesen Fragen ging die Gruppe unter Anleitung der Trainerin Nicolle Dreischarf (trainInstinct.) als Einstieg in das Thema Kommunikation nach.

Wo sitzen Sie auf der Statuswippe ?

Führen Sie das Gespräch oder werden Sie geführt? Unser Selbstbild prägt nicht nur den ersten Eindruck, sondern auch unsere Gespräche. Die Statuswippe von trainInstinct beschreibt die Dynamik des Verhältnisses zwischen Personen, die miteinander kommunizieren. Man unterscheidet in Hochstatus und Tiefstatus. Ist einer oben, ist der andere unten. Diese Situation ist jedoch beeinflussbar. Wichtig ist zu wissen, dass das Entschlüsseln der Statussignale des Gesprächspartners und der bewusste Einsatz der eigenen Sprache konkret dazu dienen können, die gemeinsamen Ziele in der Interaktion erfolgreich zu verwirklichen.  Trotz der geregelten beruflichen Hierarchie kann es sinnvoll sein, wenn Assistenzen im Gespräch den Hochstatus einnehmen, zum Beispiel um unter Druck selbstbewusst zu bleiben und Blockaden abzubauen. Allein das Wissen um diese Mechanismen führt oft zu einem gezielten Aha-Erlebnis.

Wo sitzen Sie auf der Statuswippe?